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Wiederkehrende Arbeit automatisieren

Wir automatisieren Datenabgleiche, Dokumentation, Prüfabläufe und die Vorprüfung von Inhalten. Mit Ihnen legen wir fest, was die Software selbst erledigen darf und wann Menschen entscheiden.

Wo Automatisierung in der Praxis etwas bringt

Dokumentation und Nachweise. Bildschirmnachweise, Spezifikationen, Testprotokolle, Änderungsdokumentation: Arbeit, die bei jeder neuen Version wieder anfällt und irgendwann den Takt vorgibt. Wir automatisieren wiederkehrende Teile ihrer Erzeugung, damit die Nachweise mit der Anwendung weiterkommen.

Nutzergenerierte Inhalte und Moderation. Eine Kampagne, ein Gewinnspiel, eine Community — danach läuft täglich Material ein, für das Ihre Marke geradesteht: Fotos, Kommentare, Beiträge. Wir bauen die Bewertung und Vorprüfung nach Ihren Kriterien und legen fest, welche Fälle Menschen bearbeiten.

Diese beiden Aufgaben erläutern wir weiter unten an Beispielen. Dieselbe Arbeitsweise hilft auch bei weiteren Abläufen:

- Datenabgleich zwischen Systemen. Eine Liste hält zwei Systeme auf demselben Stand. Eine Schnittstelle kann diese Arbeit übernehmen und sichtbar machen, was übertragen wurde und wo etwas fehlt. - Freigabe- und Prüfabläufe. Wer legt wem was vor, welche Fassung wurde geprüft und was kam dabei heraus? Wir bilden den Ablauf und seine Historie ab. - Wiederkehrende Auswertungen und Reporting. Zahlen aus festgelegten Quellen werden zusammengeführt; Herkunft und Berechnung bleiben nachvollziehbar. - Benachrichtigungen und Fristen. Die richtige Nachricht erreicht die zuständige Gruppe, ohne dass jemand regelmäßig Listen durchgehen muss. - Migration und Datenpflege. Daten werden übernommen, geprüft und bereinigt. Das Ergebnis zeigt, was übernommen wurde und was nachbearbeitet werden muss. - Monitoring. Ausfälle und Veränderungen werden sichtbar und erreichen die Personen, die darauf reagieren können.

Wie wir an einen Vorgang herangehen

Ansehen, was wirklich passiert. Viele Abläufe sind über Jahre gewachsen. Manche Schritte existieren nur noch wegen einer früheren Systemgrenze.

Trennen, was entschieden wird und was Arbeit ist. Beschaffen, Sortieren, Formatieren und Weiterreichen lassen sich häufig automatisieren. Bei Entscheidungen klären wir, welche Kriterien gelten, welche Folgen eine Aktion hat und wann ein Mensch eingreift.

Den kürzeren Weg suchen. Manchmal kann ein Schritt ganz entfallen. Dann muss er auch nicht automatisiert werden.

Ergebnisse sichtbar machen, bevor sie Folgen haben. Neue Entscheidungsautomatik kann zunächst im Schattenbetrieb mitlaufen. Die zuständigen Menschen sehen, wie sie urteilt, bevor automatische Aktionen aktiviert werden.

Offene Fragen benennen. Annahmen und ungeklärte Fälle bleiben erkennbar. Das erleichtert es, die Regeln gemeinsam weiterzuentwickeln.

App-Bildschirme automatisch dokumentieren

Eine interaktive Anwendung hat viele Zustände. Für die fachliche Freigabe müssen sie in einer festen, geordneten Form vorliegen, die eindeutig zur jeweiligen Version gehört.

Für die Patienten-App ID+ von Takeda erzeugen wir die Bildschirmdokumentation automatisch: mehrere hundert Bildschirmzustände für iOS und Android, geordnet nach den Abläufen in der App. Zu jeder App-Version gehören damit die passenden Prüfunterlagen.

Bei manueller Dokumentation werden häufig nur die geänderten Screenshots ausgetauscht. Ändert sich aber eine Farbe, eine Schriftgröße oder ein Abstand in der gesamten App, müssen unter Umständen alle Screenshots erneuert werden.

Nach Änderungen an der App erzeugen wir die Bildschirmdokumentation erneut. So müssen die Unterlagen nicht Bildschirm für Bildschirm von Hand aktualisiert werden. Die fachliche Prüfung und Freigabe übernimmt der Auftraggeber.

Einen gemessenen Vergleich zur vollständig manuellen Erstellung gibt es hier nicht. Der Nutzen liegt in der Wiederholbarkeit und darin, dass Änderungen keine umfassende manuelle Fortschreibung der Bildschirmdokumentation erfordern.

Bilder nach eigenen Kriterien bewerten

In der Gäste-Community von AIDA Cruises sind rund eine halbe Million Menschen registriert. Sie laden Fotos ihrer Reisen hoch. Ein Teil des Materials eignet sich dafür, in der Community hervorgehoben oder für Marketingzwecke genutzt zu werden.

Unsere Bildbewertung berücksichtigt Kriterien für diese Auswahl. Etwa jedes siebte Bild wird der Redaktion zur Entscheidung vorgelegt. Ästhetische Kriterien spielen dabei eine Rolle; die Vorlage bedeutet nicht automatisch, dass ein Regelverstoß vermutet wird.

Von den vorgelegten Bildern bestätigt die Redaktion neunzehn von zwanzig unverändert. Diese Aussage betrifft die vorgelegte Auswahl. Sie beschreibt keine gemessene Qualität aller anderen Bewertungen.

Die Bewertung läuft auf eigener Hardware und kann heute komplexere Motive berücksichtigen als der frühere Cloud-Dienst, der Stichworte lieferte. So können wir die Kriterien weiterentwickeln und bestimmen selbst, wo die Bilder verarbeitet werden.

Kontrollierte automatische Aktionen

Ein Modell liefert eine Einschätzung. Die Anwendung legt anhand ihrer Regeln fest, welche Aktion daraus folgt. Diese Trennung ist bei einer KI-gestützten Automatisierung entscheidend.

Unsere Moderationsplattform Modary berücksichtigt Gesprächskontext und protokolliert ihre Entscheidungen. Sie kann zunächst im Schattenbetrieb mitlaufen. Nach Aktivierung führt sie zugelassene Aktionen selbst aus; menschliche Korrekturen haben Vorrang. Modary befindet sich derzeit in Erprobung.

Die Arbeit an solchen Anwendungen ist eine zweite Ebene unseres KI-Einsatzes. In unserer eigenen Entwicklung unterstützt KI zusätzlich Analyse, Umsetzung und Dokumentation. Die Ergebnisse werden geprüft und gehen in den vereinbarten Freigabeprozess.

Weniger manuelle Arbeit bei wiederkehrenden Aufgaben

Dokumentation hält mit neuen Fassungen Schritt. Inhalte können nach festgelegten Kriterien bewertet werden. Wiederkehrende Datenarbeit braucht weniger manuelle Übergaben. Die beteiligten Menschen können sich auf Ausnahmen und die Weiterentwicklung des Ablaufs konzentrieren.

Der erste Schritt

Beschreiben Sie uns den Vorgang und was sich daran ändern soll. Wir sagen Ihnen, welchen Weg wir sehen, was sich automatisieren lässt und welche Entscheidungen gesondert geklärt werden sollten.

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